news: Press Review –Hollandes Wendungen–“Ein Wort geht um in Paris – das Wort von der Wende. ” –(DEU/FR)

Comme on peut s’en douter, tout cela va se décanter et ne resteront que qqs liens d’ici fin janvier: Julie, Valérie, Ségolène et les autres passant au second plan … “Hollande tout nu –politiquement “./ Soon when all the hype is over –we’ll focus on  the important stuff – “Politics “? –two different things ….

🙂

news: ” Is it time for the Sixth Republic ? ” By ROBERT ZARETSKY http://nyti.ms/19D9o4z

RT @FAMartinique: Audrey Pulvar : « On ne peut plus séparer vie privée et vie publique » http://u.sdv.fr/YTZkMDU

news: Hollandes Wendungen–“Ein Wort geht um in Paris – das Wort von der Wende. ” http://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-in-der-krise-hollandes-wendungen-1.1861396 …

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3. Januar 2014 17:08

Frankreich in der Krise Hollandes Wendungen

Frankreich im Wandel? François Holland in einem Fernsehstudio im März vergangenen Jahres

(Foto: REUTERS)

 

Erfährt Frankreichs Politik endlich die Wende, die sie dringend braucht? Mit einer radikalen Neuausrichtung à la Schröder und Blair könnte Frankreichs Präsident Hollande sein Land jetzt reformieren – und dabei auch seine angebliche Liebschaft mit einer Schauspielerin vergessen machen.

Ein Kommentar von Christian Wernicke, Paris

Ein Wort geht um in Paris – das Wort von der Wende. Noch klingt es eher gespenstisch, und allen voran Frankreichs regierender Linken jagt das Getuschel von dem bevorstehenden tournant ihres Präsidenten gehörig Angst ein. Doch die Zeichen mehren sich, dass François Hollande nach 20 trüben Monaten im Amt einen Kurswechsel plant und seinem Volk Ungeheuerliches zumuten will: die Botschaft etwa, dass weniger Staat besser ist für die Republik. Oder die Offenbarung, dass diese einst große Nation sich nur durch harte Reformen aus ihrer Misere befreien kann. Die Wahrheit eben.

Es scheint, als wolle der Mann im Élysée endlich einen Kurs einschlagen, den andere Sozialdemokraten schon lange vor ihm beschritten haben. Hollande tastet sich heran an den “Dritten Weg” – also an jenen Pfad, den zunächst seine Gesinnungsgenossen in den Niederlanden und in Skandinavien sowie dann der Brite Tony Blair und der Deutsche Gerhard Schröder eingeschlagen haben.

“Missbrauch und Auswüchse”

Weniger Versorgungsstaat, mehr Markt; kein Kasino-Kapitalismus, aber mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung. In seinen Neujahrsgrüßen orakelte der Präsident, 2014 werde “ein Jahr schwerer Entscheidungen”. Er geißelte den Steuerdruck als “zu hoch”, warnte vor “Missbrauch und Auswüchsen” der Sozialsysteme, bot den Arbeitgebern einen “Pakt der Verantwortung” an, als Tauschgeschäft: niedrigere Abgaben und Arbeitskosten im Tausch gegen mehr Jobs.

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Das klingt, als könne Europa noch diese Woche Zeuge einer Metamorphose werden – der Verschröderung oder Blairisierung des François Hollande. Am Dienstag nämlich muss der Präsident Farbe bekennen, dann stellt er sich Frankreichs Journalisten. Nur: Die präsidentielle Pressekonferenz, in Paris stets ein Stück Staatstheater, könnte auch zur Farce verkommen. Denn Hollandes Liebschaft mit einer Filmkomödiantin, am Freitag enthüllt, lenkt ab vom Ernst der Lage der Nation. Fragen nach den Eskapaden des Privatmenschen Hollande drohen den Auftritt des Staatsmannes zu überschatten. Schon geht bei Hofe die Sorge um, der Präsident könne seine Landsleute – statt an Blair oder Schröder – eher an einen anderen Dritt-Wegler von einst erinnern: an den affärenreichen Bill Clinton nämlich.

François Hollande Mit dem Rücken zur Wand

Aber vielleicht hilft die Affäre ja auch. Hollande muss, will er denn das Geraune um sein Nachtleben übertönen, sich am helllichten Dienstag nun bekennen. Sehr laut, und deutlicher, als es diesem Zauderer bisher lieb war. Sicher, der Sozialist hat bereits einige richtige Reformen auf den Weg gebracht. Er liberalisierte (ein wenig) das strikte Arbeitsrecht, er kürzte (kaum spürbar) den üppigen Staatshaushalt, beschnitt (ein bisschen wenigstens) ungedeckte Rentenansprüche.

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  1. Sie lesen jetzt Hollandes Wendungen
  2. Hollandes Salamitaktik zieht nicht mehr
Mehr zu Christian Wernicke
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FRANCE Hollande, enfin social-démocrate ?

Moins d’Etat-providence, plus de marché : en optant pour un virage politique à la Schröder ou à la Blair, François Hollande pourrait bien arriver à réformer l’Hexagone ­- et faire oublier sa liaison présumée avec une actrice.
  • 14 janvier 2014
La Salle des Fêtes de l'Elysée où aura lieu la conférence de presse de François Hollande, mardi 14 janvier 2013 - AFP/François Guillot La Salle des Fêtes de l’Elysée où aura lieu la conférence de presse de François Hollande, mardi 14 janvier 2013 – AFP/François Guillot
Un mot hante Paris, le mot “tournant”*. Pour l’heure, les contours en sont encore fantomatiques, mais les rumeurs annonçant cet imminent tournant dans la politique de François Hollande suscitent l’inquiétude avant tout dans les rangs de la gauche au pouvoir.
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